Four Lear - Curtis & Co. – dance affairs

Four Lear - Wieder eine Begegnung zwischen Curtis & Co. und Shakespeare; nach den erfolgreichen Produktionen twO-thello und MacbeTh-ree das Finale einer Trilogie von Shakespeares Tragödien. Wie wird Susanna Curtis und ihr Team König Lear, diesmal mit vier Protagonisten, als Tanztheater präsentieren? Ein Spiel mit Sprache und Tanz, eine Suche nach der Essenz des Dramas, eine Auseinandersetzung mit zeitlosen und gleichzeitig sehr aktuellen gesellschaftlichen Themen – Identität, Alter, Demenz und Familie. Curtis & Co. bleibt ihrem Ziel treu, bildreiches, bewegtes und modernes Tanztheater auf der Bühne zu bringen.

König Lear ist teils Märchenerzählung, teils Gesellschaftskritik, teils Aufdeckung einer philosophischen Lebenseinstellung oder Weltansicht. Gleich zu Beginn gibt der lebensmüde Lear selbst den Startschuss für den tragischen Verlauf. Das Königreich soll zwischen den drei Lear-Töchtern aufgeteilt und fortan von denen regiert werden. Der Weg für abgrundtiefes Chaos und aberwitzige Höhepunkte ist freigelegt. Es wird um das Reich gekämpft, Ehrlichkeit wird bestraft und Heuchelei anerkannt. Die Welt wird auf dem Kopf gestellt, Lear scheint den Verstand zu verlieren und der Narr ist am glaubwürdigsten. Die Aufklärung kommt erst, wenn es eigentlich zu spät ist. Was für ein Drama! Was für eine Show!

Premiere: Donnerstag, 26. Februar 2015, 20.00 Uhr, TAFELHALLE, Äußere Sulzbacher Straße 62, 90491 NÜRNBERG | Weitere Vorstellungen: Freitag, 27. Februar 2015, Samstag, 28. Februar 2015, Mittwoch, 29. April 2015, Donnerstag, 30. April 2015, Donnerstag, 11. Juni 2015 Freitag, 12. Juni 2015, jeweils 20.00 Uhr | Info &Tickets: 0911 231-4000, www.tafelhalle.de

Konzept &Choreographie Susanna Curtis
Ensemble Eva Borrmann, Susanna Curtis, Stefan Drücke, Tina Essl
Bühne/Kostüme Johanna Deffner
Lichtdesign Sasa Batnozic
Produktionsleitung Neil Greig

« Four Lear » ist eine Koproduktion mit der Tafelhalle im Kunstkulturquartier, unterstützt von der Tanzzentrale der Region Nürnberg sowie durch Zuschüsse der Stadt Nürnberg. Dieses Projekt wird ermöglicht durch den Bayerischen Landesverbands für zeitgenössischen Tanz (BLZT) aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst.